Eine Heilungsgeschichte (Lesung: Montag 3. Fastenwoche, 2 Kön 5,1-15) erzählt von einem Mann, einen Soldaten aus Aram, dem Nachbarkönigreich von Israel. Naaman litt an Aussatz. Eine junge aus Israel verschleppte Dienerin weist ihn darauf hin, dass von dem Gott der Israeliten Heilung zu erwarten sei. So macht er sich auf den Weg und kam zu dem Prophet Elischa, von dem erwartete, dass er durch Handauflegung geheilt würde. Dies war aber nicht so. Der Prophet beauftragte einen Boten, ihm ein siebenfaches Bad im Jordan vorzuschreiben. Doch der Soldat weigerte sich. Er hatte etwas anderes erwartet. Erst nach nochmaligem Insistierens seines eigenen Dieners badet er im Jordan und wird geheilt.

Die Geschichte zeigt uns zwei Dinge: Das, was wir von Gott erwarten, was wir vom Leben erwarten, kommt eben gerade nicht so. Heilung und Hilfe kommt erst dann, wenn wir uns wirklich auf Gott einlassen, wenn wir ihm voll vertrauen, uns hingeben. Das Zweite ist, dass dreimal einfache Leute, die verschleppte Dienerin, der Prophetenbote und der eigene Diener wegweisende Worte des „Sich-Einlassens“ sprechen. Nicht immer die großen Reden und Redensführer sind entscheidet, sondern das Einfache, das Schlichte, das uns im Alltag begegnet.

 

 

Seien Sie offen, bleiben Sie fair, differenzieren Sie, Wahrheit braucht einfach Zeit!"

(Dunja Hayali, 07.02.2016,  Dankesrede)

 

 

 

Die Jahresaktion der DPSG beschäftigt sich mit Wasser (H2O16).
Das Bild einer schemenhaften Person am Brunnen erinnert an die Frau am Jakobsbrunnen (Joh 4).

Die Sehnsucht nach Leben versinnbildlich sich im Schöpfen nach Wasser und verweist und damit auf unseren Ursprung.
Urquelle des Lebens will uns Gott sein, in Jesus Christus.

Bild aus: Jahresaktionsheft der DPSG 2016

 

 

 

 

Zeige dich so, wie du bist, und sei so, wie du dich zeigst.

(Mary Ward, 1585-1645)

 

 

Hoffnung ist wie ein Pfad in der Wildnis. Am Anfang ist nichts. Doch wenn Mesnchen denselben Weg immer wieder gehen, entsteht ein Pfad.

Lu Xun (1921) aus: Kristof N.D., WuDunn S.: Ein Pfad entsteht. Chancen eröffnen, Leben verändern. Inspirierende Geschichten aus der ganzen Welt, 2015.

 

 

Dort, wo alles von Liebe erfüllt ist, berührt der Mensch die Ewigkeit und Zeit verschwindet, fliegt dahin, treibt ins Nichts und löst sich auf.

aus: Christian Geiß: Seelenkrieg, 2015, S. 218